Page Body 1
Ausgangslage
Vor einigen Jahren unterstützte Avanade Subsea 7 bei der Implementierung einer gemeinsamen Betriebsumgebung. Diese basierte auf Microsoft Windows und umfasste auch Datei-, Druck- und Exchange Server. Aus zwei Gründen musste Subsea 7 nun diese bestehende Umgebung überdenken. Der erste Grund beinhaltete den bevorstehenden Umzug nach Norwegen, was die Einrichtung eines neuen Datacenters nach sich zog. Weiterhin wollte das Unternehmen die Kosten für seinen Serverbestand reduzieren. Die Anzahl der physischen Server durch deren Konsolidierung auf wenige virtuelle Server zu verringern, bedeutete nicht nur einen unkomplizierteren Umzug, sondern auch geringere Kosten für Management, Stromversorgung und Support des Serverbestands.
Lösung
Mehrere Faktoren sprachen für diese Entscheidung. Zum einen genoss Avanade bereits großes Vertrauen von Seiten des Unternehmens. Hinzu kam, dass die restliche Infrastruktur bereits auf Microsoft-Technologie basierte. Das eröffnete potenzielle Einsparungen bei den Lizenzkosten gegenüber vergleichbarer Software, z. B. von VMware. Subsea 7 beauftragte Avanade mit einem Pilotprojekt für das geplante Datacenter in Norwegen. Damit sollte der Beweis erbracht werden, dass die Hyper-V-Technologie von Microsoft die Anforderungen erfüllt und in einer geschäftskritischen Umgebung implementiert werden kann. Auch sollte dadurch eine reibungslose Migration der Systeme von Subsea 7 sichergestellt werden.
In enger Zusammenarbeit mit Experten von Microsoft und dem IT-Team von Subsea 7 identifizierten die Berater von Avanade 14 physische Server (von insgesamt 24), die für eine Virtualisierung in Frage kamen. Diese umfassten Active Directory Domain Controller, Dateiserver, Druckserver, E-Mail-Server und SQL Server sowie verschiedene kundenspezifische Geschäftsanwendungen. Avanade baute eine charakteristische Hyper-V-Umgebung und führte Migrationstests durch, bei denen einige Hardware-Server in die Testumgebung verlagert wurden.
Ergebnisse
Das Pilotprojekt war ein Erfolg und bestätigte, dass Microsoft Hyper-V und Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 den Anforderungen der von Subsea 7 eingesetzten Software gewachsen sind. Zugleich ist es ein überzeugender Business Case für die Migration der norwegischen und britischen Datacenter sowie der unternehmenseigenen Schiffe (wenn es die Liegezeit im Hafen erlaubt) auf Hyper-V.
Kosteneinsparungen sind der Hauptgrund für die Virtualisierung. Das Projekt von Avanade verspricht jährliche Einsparungen von über 114.000 £ (umgerechnet mehr als 130.000 Euro) bei Lizenz- und Betriebskosten in Großbritannien und Norwegen. Durch den Ersatz von 14 physischen Servern werden auch die Energie- und Kühlungskosten sinken und sich die Umweltbilanz des Unternehmens verbessern.