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thyssenkrupp Materials Services: Mit Daten und künstlicher Intelligenz den Betrieb optimieren

Die Ausgangssituation

thyssenkrupp Materials Services mit Hauptsitz in Essen und zahlreichen Niederlassungen in verschiedenen Ländern ist spezialisiert auf den weltweiten Handel mit Werk- und Rohstoffen. „Wir haben nach Möglichkeiten gesucht, unsere gesamte Lieferlogistik zu verbessern,” erklärt Christian Bernsdorf, Head of Logistics Planning/SCM bei thyssenkrupp. Denn die Kosten für Lagerhaltung und Transport stiegen immer weiter. Dafür wollte das Unternehmen neue Wege gehen – mit künstlicher Intelligenz und der Cloud. Die Idee: Automatisch über eine Plattform in der Cloud Daten analysieren und daraus mit Simulationen wichtige Erkenntnisse gewinnen. Für die Entwicklung eines solchen hochkomplexen Tools suchte thyssenkrupp einen kompetenten Technologie-Partner – und fand ihn in Avanade.

„Avanade hat uns dabei unterstützt, die richtigen Technologien auszuwählen, sie sinnvoll zu kombinieren und unsere Konzepte schlagkräftig auszuarbeiten. Dabei unterstützen die Experten nicht nur bei der Entwicklung des funktionalen Designs, sie waren uns in vielerlei Hinsicht wertvolle Partner und vertrauenswürdige Berater. Gemeinsam erwecken wir große Ideen zum Leben.”

Sebastian Smerat Head of Center of Excellence Data Analytics & BI, bei thyssenkrupp Materials Services

Die Lösung

Schon vor dem Proof-of-Concept (PoC) wurde festgelegt, dass das Tool „alfred.simOne“ auf Microsoft Azure aufsetzen und über PaaS (Platform as a Service) Komponenten verfügen sollte. Und Microsoft PowerBI übernahm das visuelle Aufbereiten der Daten und Simulationen.

Die besondere Stärke des Tools liegt in seiner Fähigkeit, große Datenmengen zu verarbeiten, variable Szenarien zu simulieren und die Ergebnisse intelligent zu analysieren sowie die Auswirkungen auf die Transportkosten und den Lagerbestand klar zu veranschaulichen. Bereits in der Entwicklungsphase des Tools deckte eine Testsimulation auf, dass Einsparungen in Höhe von einer halben Million Euro pro Jahr möglich sind, wenn ein bestimmtes Produkt lediglich an einer kleinen Gruppe von Standorten vorgehalten wird – und zwar ohne dafür beim Service Kompromisse eingehen zu müssen. „Das sind spannende Ergebnisse", sagt Bernsdorf. „Zahlreiche Mitarbeiter haben bereits weitere Simulationen beauftragt, damit sie bessere Entscheidungen treffen können."

Das Ergebnis

alfred.simOne läuft und ist im produktiven Einsatz. Seine Simulationen ermöglichen Optimierungen der betrieblichen Abläufe und damit deutliche Kosteneinsparungen. Ein erster Schritt, denn bei thyssenkrupp ist man jetzt schon gespannt darauf, wie die neue Plattform die Kultur des Unternehmens verändern wird. „Unsere Vision ist es, thyssenkrupp Materials Services in ein Data Driven Business zu transformieren – im Sinne unserer Unternehmensstrategie ‚Materials as a Service‘“, sagt Sebastian Smerat, Head of Center of Excellence Data Analytics & BI bei thyssenkrupp Materials Services. „Uns steht jetzt eine wachsende Menge an kuratierten Daten zur Verfügung – und wir wissen genau, wie wir diese zielführend einsetzen.“

Das Projekt alfred.simOne zeigt, wie Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund gemeinsam in einem Team innovative Lösungen entwickeln können, die die Arbeitsweisen in Unternehmen regelrecht verändern.

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