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Human Resources und Unternehmenskommunikation treiben den Einsatz des digitalen Arbeitsplatzes voran

  • Veröffentlicht am 19, Juli 2016
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Dieser Beitrag ist bereits erschienen auf LinkedIn.

Der zunehmende Einsatz neuster Technologien bringt auch für Mitarbeiter neue digitale Erlebnisse mit sich. Dabei entscheiden CEOs oder CIOs nicht mehr alleine, wie dieser Trend zum Arbeitsplatz passt. Es ist mehr und mehr die Aufgabe der Teams von Human Resources und der unternehmensweiten Kommunikation sicherzustellen, dass Mitarbeiter all die digitalen Tools im Unternehmen zur Verfügung stehen, sie nutzen und mit ihnen die gewünschten Resultate erzielen. Eine ebenso wichtige Aufgabe besteht darin, all diejenigen ins Boot zu holen, die noch nicht von den Möglichkeiten digitaler Technologien überzeugt sind.

Flexible Tools und Prozesse

Heute möchten Mitarbeiter möglichst selbst entscheiden wie, wann und wo sie ihre Aufgaben erledigen. Ihnen eine Auswahl an Anwendungen, Geräten und Services zu liefern, ist bereits ein guter Anfang. Wir sind es heutzutage gewohnt, auf vielfältige Art und Weise miteinander zu kommunizieren. Was im Privatleben alltäglich ist, wird auch am Arbeitsplatz erwartet. Restriktive Möglichkeiten und feste Vorgaben passen hier nicht mehr ins Bild.

IT-Abteilungen können diese Herausforderung jedoch nicht alleine bewerkstelligen. Daher sind schlaue Köpfe in Personalabteilungen und in der Unternehmenskommunikation gefragt – ihre Aufgabe ist es, gemeinsam mit der IT Lösungen zu entwickeln, so dass Mitarbeiter die richtigen Tools und Prozesse erhalten. Diese Herangehensweise optimiert die Mitarbeitereffektivität, bindet Mitarbeiter zusätzlich an das Unternehmen und macht das Unternehmen letztendlich noch attraktiver für weiteres hochqualifiziertes Personal.

Fördern statt vorschreiben

Besonders wichtig bei diesem Ansatz ist die Fähigkeit, seinen Mitarbeitern offen zuzuhören – so lassen sich Ziele gemeinsam entwickeln, statt nur fixe Vorhaben zu kommunizieren. Hier ist besonders die Unternehmenskommunikation gefragt; sie sollte den aktiven Austausch der Mitarbeiter im Unternehmen fördern und Ideen sowie Feedback in den richtigen Kanälen sammeln. Dabei ist das Zusammenspiel von Unternehmenskommunikation und IT von zentraler Bedeutung: Es stellt sicher, dass alle Prozesse in den richtigen Kanälen zusammenlaufen. Jeder Mitarbeiter kann seinen Beitrag dazu leisten, welchen Weg das Unternehmen bezüglich Technologien und Services nimmt. Diese Entwicklungen des digitalen Arbeitsplatzes richtig einzuschätzen, ist im Interesse aller.

Erst kürzlich hat Avanade Philips beim Launch seines neuen und personalisierten Intranets unterstützt. Das Besondere bei dieser Implementierung ist die Navigationsstruktur, den sie verzichtet auf den üblichen formalen Aufbau. Alle Mitarbeiter können so selbst entscheiden, wie sie mit dem Tool interagieren möchten. Denn das Netzwerk wurde ja eigens für die Mitarbeiter entwickelt – warum sollte man ihnen also Vorschriften machen, wie sie es zu nutzen haben?

Alle einbeziehen

Bei einem digitalen Nutzererlebnis geht es vor allem um eine Sache: den Anwender in den Mittelpunkt zu stellen. Befähigte Mitarbeiter sind motivierter und arbeiten effizienter. Sie erhalten das Gefühl und die Bestätigung, dass sie Einfluss im Unternehmen nehmen. Ein Beispiel: Ein US-amerikanischer Einzelhändler plante für seine führenden Mitarbeiter und Filialleiter die Verwendung des sozialen Netzwerks Yammer. Als Mitarbeiter jenseits des ursprünglich vorgesehenen Nutzerkreises von dieser Idee hörten, formierte sich schnell der Wunsch nach Beteiligung an diesem Projekt. Die Personalabteilung des Einzelhändlers entschied daraufhin, allen Mitarbeitern den Zugriff auf Yammer zu ermöglichen.

Dank dieser Entscheidung hat nun jeder im Unternehmen Zugriff auf Updates und Informationen und das in Echtzeit. Darüber hinaus ist die gesamte Belegschaft miteinander vernetzt und kann sich jederzeit untereinander austauschen. So entsteht bei jedem Mitarbeiter das Gefühl, ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens zu sein. Es wird deutlich, dass die Firma nicht nur aus dem Raum besteht, in dem der Mitarbeiter seiner Arbeit nachgeht; das gesamte Unternehmen wird für alle transparater, und jeder kann bei Entscheidungen seine Ideen mit einbringen. Gibt es etwas Besseres, als motivierte Mitarbeiter, die gerne in ihrem Unternehmen arbeiten?

Wie Sie davon profitieren

Der wahre Wert dieses Ansatzes liegt darin, alle Mitarbeiter durch ein digitales Mitarbeitererlebnis einzubeziehen. Eine Studie des Gallups Instituts belegt, dass Unternehmen, die Engagement fördern, um knapp 25 Prozent profitabler agieren. Ein digitaler Arbeitsplatz, der ein einzigartiges digitales Mitarbeitererlebnis fördert, trägt maßgeblich zur Motivation bei und stützt damit gleichfalls das Zugehörigkeitsgefühl im Unternehmen. Zudem sind solche Unternehmen bei der Suche nach hochqualifiziertem Personal für Bewerber attraktiver. Um eine solche Herangehensweise zu verwirklichen, sind nicht nur CEO und CIO gefragt.

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