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Nachhaltigkeit in Unternehmen: Nur mit den richtigen Daten

  • Veröffentlicht am 25, August 2022
  • Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten
Nachhaltigkeit in Unternehmen

Laut einer Studie von Accenture verfügen gerade einmal 26 Prozent der Executives von Finanzdienstleistern über zuverlässige Informationen zur Untermauerung ihrer KPIs rund um das Thema Umwelt, Soziales und Governance (ESG). Gravierender noch: Weniger als die Hälfte (47 %) hat überhaupt die benötigten Kennzahlen definiert und passende Datenquellen ermittelt. Und das, obwohl das Thema nachhaltiges Wirtschaften in Unternehmen schlagartig ganz weit oben auf die Agenda katapultiert wurde. Denn CEOs wissen inzwischen, dass sämtliche Stakeholder – von möglichen Investoren, Partnern, Behörden, Kunden bis zu den Mitarbeitenden, letztlich die gesamte Öffentlichkeit – sehr genau auf die Aktivitäten beispielsweise für Klimaschutz, Müllvermeidung, Chancengleichheit, Diversität & Co. blicken. Ein sorgfältiger Umgang mit Ressourcen ist – nicht nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht – das Gebot der Stunde.

Nun hinterlässt ein Unternehmen mit jedem Mausklick, mit jeder noch so kleinen Aktivität einen ökologischen und sozialen Footprint. Die daraus resultierende Komplexität kann zunächst einmal ratlos machen: Wo anfangen? Was sind die stärksten Hebel und die wirksamsten Stellschrauben?

Organisationen, die sich – und das sind die meisten – noch nicht lange mit diesem Thema befassen, stoßen bei diesen Fragen schnell an die Grenzen der eigenen Erfahrung und Vorstellungskraft. An dieser Stelle empfiehlt es sich, Hilfe von außen hinzuzuziehen, Unterstützung von spezialisierten Beratern, die Erfahrung bei der Ist-Analyse, beim Lösungsdesign und für die Umsetzung eines zukunftsfähigen Sustainability Management mitbringen und gleich praxisbewährte Tools im Gepäck haben – wie wir bei Avanade mit unseren kürzlich vorgestellten Services, den Sustainability Technology Accelerator und den Sustainability Quick-Start. Damit können Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit direkt richtig loslegen.

Auf Messbarkeit kommt es an

Vor allem mit der Erfahrung aus ähnlichen Projekten und Einblicken in andere Unternehmen lässt sich ein Nachhaltigkeitsmanagement so aufsetzen, dass es schnell und effizient zu messbaren Ergebnissen führt. Messbarkeit, das ist ein ganz zentrales Stichwort in diesem Zusammenhang: Wir können nur verbessern, was wir zunächst im Detail erfasst und geprüft haben.

Aus diesem Grund bildet die notwendige Grundlage für jedes Sustainability-Projekt immer zunächst die Ist-Analyse. Unsere Experten kennen die typischen Bereiche, die den Fußabdruck von Unternehmen ausmachen, und helfen dabei, die Ausgangssituation zu erfassen. Dabei können moderne, eigens entwickelte Management-Lösungen wie die Microsoft Cloud for Sustainability (MCfS) mit dem integrierten Sustainability Manager helfen. Diese zielen darauf ab, den CO2-Ausstoß strukturiert zu erfassen und durch diese Insights mögliches Optimierungspotenzial zu erkennen. Sie bieten allerdings nicht nur out of the box einen idealen Startpunkt im Bereich Sustainability, sondern unterstützen Unternehmen entlang ihrer gesamten Nachhaltigkeits-Journey und lassen sich sogar flexibel den eigenen Bedürfnissen anpassen und erweitern. Seit Juni 2022 auf dem Markt, wird die MCfS von Microsoft ständig weiterentwickelt.

Die Microsoft Cloud for Sustainability und der Sustainability Manager

Die MCfS deckt rund um den CO2-Ausstoß die Bereiche Record, Report and Reduce ab. Der Sustainability Manager baut auf der Microsoft PowerPlatform auf, somit können Unternehmen von allfällig bereits vorhandener Expertise profitieren. Als Grundlage dient ein zentrales Datenmodell – hier können alle relevanten Informationen für die Erfassung des CO2-Verbrauchs für die Scopes 1 und 2 sowie bald auch Scope 3 abgelegt werden. Dieses Datenmodell lässt sich individuell und ganz nach Bedarf erweitern. Die Emission Calculation Engine berechnet anhand der zur Verfügung gestellten Daten schließlich den CO2-Ausstoß. Darüber hinaus können kundenspezifische Berechnungen durchgeführt und integriert werden. Zudem liefert die Software schlüssige Reports, basierend auf Microsoft PowerBI, schon fertig mit. Die Lösung lässt sich allerdings auch an ein bestehendes Data Warehouse anbinden oder um zusätzliche kundenspezifische Reports erweitern. Übrigens: Microsoft arbeitet laut Roadmap bereits daran, neben den CO2-Emissionen auch weitere Bereiche des Themas Nachhaltigkeit zu integrieren.

Von der Planung in die Umsetzung

Im Anschluss an die Ist-Analyse folgt die Zieldefinition und damit für Unternehmen die erste wichtige Weichenstellung. Dafür folgen wir unserem 5-Schritte-Modell und entwickeln gemeinsam mit dem Kunden seine individuelle „Sustainability Vision“. Anschließend findet eine entsprechende Priorisierung in den ESG-Bereichen sowie die Evaluation statt, inwiefern die Kriterien überhaupt messbar und somit berichtbar sind. Basierend auf dem Ist-Zustand werden konkrete Ideen für mehr Nachhaltigkeit und die gesetzten Ziele entwickelt sowie zusammengetragen und auf einer Roadmap dargestellt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine klare Timeline im Sinne einer zügigen Umsetzung.

Sobald die Möglichkeiten abgesteckt und erste Schritte beschlossen sind, folgt die Umsetzung ins Business – idealerweise verbunden mit einem professionellen Change Management, damit die Nachhaltigkeit vom Projektstatus in die Unternehmens-DNA übergeht. Die identifizierten Prozesse werden angepasst und verändert. Vielleicht neue Lieferanten ins Boot geholt, die eine bessere CO2-Bilanz aufweisen können, Routen für den Field Service künftig nicht mehr nur unter Zeitaspekten, sondern auch mit Blick auf den Spritverbrauch geplant; Produktionsabläufe so umgestellt, dass so viel Ökostrom oder Überkapazitäten wie möglich verwendet werden können; Mobilitätsrichtlinien verabschiedet, die einen größtmöglichen Verzicht auf Flugreisen vorsehen. Vor allem aber hält spätestens ab diesem Zeitpunkt die Erkenntnis Einzug, dass Sustainability kein Einzelprojekt ist, sondern eine Reise, die niemals endet. Die initialen Maßnahmen sind damit nur die ersten Schritte auf dieser Journey, die sich nach und nach durch das gesamte Unternehmen zieht und sämtliche Bereiche betrifft. Deshalb setzen wir auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess mit vielen kleinen Zielen. Entsprechend ist es wichtig, wenn die erste Aktion läuft, direkt die nächsten Schritte zu planen und in die Roadmap zu integrieren – immer mit klarem Fokus auf die Sustainability Vision. Ziel dabei ist aber auch, die Messbarkeit und Integration in ein Sustainability Reporting sicherzustellen.

Praxistipp: Es geht darum, die Bereiche und die Hebel zu identifizieren, die schnelle und vor allem große Wirkung versprechen. Es steht dann also beispielsweise nicht einfach die Frage im Fokus, wo und wie ein Unternehmen seinen größten CO2-Fußabdruck hinterlässt, sondern wo man diesen schnell, mit sinnvollen Investitionen auch am deutlichsten reduzieren kann. Erfahrene Berater wissen beispielsweise, welche Bereiche sie bei einem produzierenden Unternehmen vor allem unter die Lupe nehmen sollten, wo es sich bei Firmen mit großem Fuhrpark genau hinzuschauen lohnt, oder welche Faktoren bei einem Finanzdienstleister eine besonders starke Rolle spielen. So lässt sich zusätzlich schnell benchmarken, wie eine Organisation im Vergleich mit ähnlich aufgestellten Unternehmen abschneidet – und wo sich die richtigen Hebel befinden.

Daten liefern fundierte Entscheidungsgrundlage

Bei Avanade beschäftigen wir uns seit Langem intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit für Unternehmen und loten dafür insbesondere die Möglichkeiten der entsprechenden neuen Microsoft-Lösungen aus. Diese liefern unseren Kunden genau das, was sie brauchen: eine exakte, datenbasierte Grundlage für sinnvolle Nachhaltigkeitsentscheidungen. Und damit eine Plattform, die es ermöglicht, Sustainability effizient, intensiv und nachhaltig im Unternehmen zu verankern. Sie sind interessiert, wie Sie mit Avanade, unserem Sustainability Technology Accelerator und dem Sustainability Quick-Start gleich voll durchstarten können? Dann nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.

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