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Ausgangssituation

SOS-Kinderdorf, die weltweit größte nichtstaatliche Hilfsorganisation, unterstützt Kinder und Jugendliche, die keine elterliche Fürsorge erhalten oder diese zu verlieren drohen. Das erklärte Ziel ihrer Arbeit ist es, dafür zu sorgen, dass jedes Kind mit den Bindungen aufwächst, die es dringend braucht.

Die Organisation ist sich bewusst, dass die „digitale Kluft“ d. h. der erschwerte Zugang zu Kommunikationstechnologie, eine große Herausforderung darstellt – insbesondere in den ländlichen Regionen Afrikas. Oft müssen die Betreuerinnen – von der Organisation liebevoll „Mamas“ genannt – aus abgelegenen Gemeinden weite Strecken zurücklegen, um einen Anruf zu tätigen oder in einem Internetcafé online zu gehen. Um diese Mamas mit wichtigen Informationen zu versorgen und ihnen Weiterbildungen zu ermöglichen, hat SOS-Kinderdorf zusammen mit Avanade einen personalisierten Chatbot entwickelt.

Lösung

SOS-Kinderdorf und Avanade entwickelten einen digitalen Betreuungsassistenten in Form eines Chatbots, der liebevoll „Rafiki“ getauft wurde, das Swahili-Wort für „Freund“. Rafiki wurde mit dem CuriousBot Chatbot-Accelerator von Avanade erstellt, der auf dem Bot-Framework von Microsoft und den Microsoft Cognitive Services, u. a. QnA-Maker, basiert. Er ist äußerst einfach zu bedienen und steht rund um die Uhr als digitaler Ansprechpartner zur Verfügung. Wichtige Informationen und Ressourcen zu Themen wie Kinderschutz, psychische Gesundheit, Selbstfürsorge, Bildung und unternehmerische Fähigkeiten stehen auf diese Weise rund um die Uhr zur Verfügung.

Da viele Mamas auf mobile Geräte mit begrenzter Leistung und Reichweite angewiesen sind, werden die Informationen auf einer intuitiven Nutzungsoberfläche dargestellt, die ausschließlich Text anzeigt und somit auch in Umgebungen mit geringer Bandbreite gut funktioniert.

“Wir wollen die Technologie in die entlegensten Gebiete Afrikas bringen, um die digitale Kluft zu überwinden. Wir können die besten Werkzeuge entwickeln, aber wenn wir nicht die richtige Technologie, Leistung oder Erreichbarkeit sicherstellen, haben wir keinen Erfolg. Die Mamas leisten Unglaubliches für ihre Kinder, und wir wollen ihnen die nötige Unterstützung geben. In dieser Hinsicht ist unsere Arbeit nie beendet.“

Ahmed Mihaimeed IKT-Verantwortlicher, Bereich Ost- und Südliches Afrika, SOS-Kinderdorf

Ergebnisse

Die Tests von Rafiki durch interne Nutzer:innen und eine kleine Anzahl von Mamas in Malawi, Nigeria und Ruanda fielen positiv aus. Die Lösung wird nun auf breiter Ebene eingeführt.

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Die nächsten Schritte

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