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International Womens Day: Rollenmodelle auflösen und Vorbilder sichtbar machen

Avanade-Veranstaltung zum Weltfrauentag zeigt Mehrwert von Diversität für Unternehmen

KRONBERG/TAUNUS – 21.03.2017

Avanade, ein führender Anbieter von digitalen Services, Business- und Cloud-Lösungen sowie designorientierten Anwendungen, hatte am 9. März 2017 unter dem Motto „Digital Transformation – How Women Are Leading The Digital Journey“ ins neue Microsoft-Büro in München geladen. Die Quintessenz der Veranstaltung lässt sich unter dem Motto „Rollenmodelle auflösen und Vorbilder sichtbar machen“ zusammenfassen. Knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten Vorträgen aus Wissenschaft sowie Wirtschaft und nahmen an einer offenen Diskussionsrunde teil.

Mit Christiane Noll war die Geschäftsführerin von Avanade Österreich nach München gekommen, um durch das Event zu führen – ihrem und den Grußworten von Avanade-CEO Adam Warby sowie Avanades General Manager DACH Robert Gögele folgte ein erster Diskurs von Dr. Christine Haupt aus der Geschäftsführung der Microsoft Deutschland GmbH: Echte Erneuerung der Wirtschaft durch Frauen könne es demnach nur mit genügend Rollenvorbildern geben. Diese Aussage belegte Dr. Haupt mit der Microsoft MINT-Studie. So dächten 53,5 Prozent aller Mädchen in Deutschland bei Erfindern und Forscher an Männer.

Dass Innovation nur durch Diversität möglich ist, unterstrich Prof. Dr. Isabell Welpe, Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der Technischen Universität (TU) München. Derzeit müssten sich Frauen innerhalb von Unternehmen jedoch doppelt beweisen, da nach wie vor Stereotype über die Geschlechter gelegt würden – insbesondere analytisches Denken vs. Kommunikationskompetenz. Abhilfe schafft eine neue Art von Organisation mit flachen Hierarchien im Netzwerk. So entstehen persönliche Freiräume, die Kreativität freisetzen und die Effizienz der Mitarbeiter stärken.

Persönliche Erfahrungen bereicherten Vorträge

Prof. Dr. Yasmin Mei-Yee Weiß illustrierte ihre Kernbotschaft an Hand ihrer persönlichen Erfahrungen als eine der jüngsten Professorin Deutschlands, Politikberaterin für Digitalisierung sowie als Aufsichtsrätin eines Halbleiterunternehmens: Frauen müssten ihre „Unique Selling Proposition“ (USP) klar definieren. Nur mit einem sichtbaren persönlichen Alleinstellungsmerkmal können sie sich für die kommenden Handlungsfelder qualifizieren und an der Flexibilisierung der neuen Arbeitswelt teilhaben. Das Paradoxon dabei: Menschen müssen für Berufe ausgebildet werden, die noch nicht genau bekannt sind – und das auf Basis von Technologien, die erst kommen werden.

Ebenfalls auf die Ebene des Individuums hob Ali Mahjodi ab mit seiner Botschaft des Anpackens. Auch er illustrierte vor dem Kontext seiner eigenen Lebensgeschichte – vom Flüchtling über 40 verschiedene Jobs bis zum Gründer des erfolgreichen Start-ups Watchadoo – dass Gestalterwille wichtig sei; denn auch wenn er ein Mann sei, so war er auf Grund seiner Herkunft und Lebensgeschichte systemisch nicht im Vorteil.

Gesprächsrunde: Diversität hilft, Digitalisierung kein Selbstläufer für mehr Gleichberechtigung

Ali Mahjodis Beitrag vorausgegangen war eine Diskussion aller Teilnehmer, die Stella Goulet, Chief Marketing Officer (CMO) von Avanade, moderierte. Das Panel wurde ergänzt von Susan Brady, Executive Vice President beim Beratungs- und Schulungsanbieter Linkeage. Die Gesprächsrunde kam unter anderem zu dem Schluss, dass die neuen Möglichkeiten digitaler Arbeitsplätze nicht als Selbstläufer zu einer Verbesserung der Rolle von Frauen beitragen, auch wenn sie auf den ersten Blick die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Vielmehr müsse es ein gemeinsamer gesellschaftlicher Wunsch sein, Rollenmodelle aufzulösen.

Prof. Dr. Welpe verwies explizit auf den Umbruch durch die Abschaffung der Ständegesellschaft. Technologie könne einen solchen gesellschaftlichen Wunsch nur unterstützen, resümierte auch Susan Brady: Demnach beeinflusst Digitalisierung lediglich das „Außen“ von Führung, jedoch nicht das Innere der Menschen. Einigkeit herrschte über den wertvollen Beitrag von Diversität für Unternehmen, gerade vor dem Kontext Design Thinking. Hier komme auf die Unternehmen allerdings die Herausforderung zu, in einer „Ingenieurs-Hierarchie“ etwa Designer als Entscheider zu positionieren. Die Digitalisierung bietet dabei Chancen, da die nötige Disruption tradierte Rollenmodelle konstruktiv in Frage stellt – und so letztlich freie Sicht auf Anforderungen von Unternehmen und deren Kunden eröffnet – ein Aspekt, der besonders Christiane Noll am Herzen lag. 

Über Avanade

Avanade ist ein führender Anbieter von digitalen Services, Business- und Cloud-Lösungen sowie designorientierten Anwendungen. Unsere Spezialisten entwickeln auf Basis des Microsoft-Ökosystems für jeden einzelnen Kunden die optimale Lösung. Wir von Avanade stehen für frisches und modernes Denken und verfügen über ein ausgeprägtes Technologie-, Business- und Branchenwissen. Das macht uns zum Wegbereiter der digitalen Transformation mit dem Ziel: Wachstum für unsere Kunden – und deren Kunden. Weltweit arbeiten 30.000 digital vernetzte Menschen in 24 Ländern für Avanade: Sie entwerfen in einer Kultur von Kollaboration und Diversität jeden Tag gemeinsam kreative Lösungsansätze. Avanade wurde im Jahr 2000 von Accenture LLP und der Microsoft Corporation gegründet. Heute gehört das Unternehmen mehrheitlich Accenture. Weitere Informationen unter: www.avanade.de.

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